Zu Beginn haben wir vier Felder eingerichtet. Doch für den Moment liegt unser Fokus auf einem Feld, auf dem wir experimentieren, die anderen drei Felder dienen der Produktion und der Rotation der Kulturen oder um dort erst einmal Obstbäume für die Beschattung späterer Kulturen anzupflanzen.
Wir können nur auf manchen Teilen des Tals anbauen. Auf den Hängen zwischen den Feldern oben und dem Tal pflanzen wir den extensiven Teil unseres Obstgartens an.
Rechts befindet sich jener Teil der als Weide für die Rinder und Schafe dient. Inzwischen haben wir auch begonnen, diesen Teil zu bearbeiten - indem wir in den Busch Brandschneisen hineingeschlagen haben, also Teile des Unterholzes zwischen den Bäumen abgeholzt haben. Diese Schneisen dienen als Brandschutz, aber hier können zwischen den Schatten spendenden Bäumen auch wieder Futtergräser nachwachsen, wo vorher das Unterholz dominierte.
Doch zuvor musste vor allem die grand séparation, eine starke Abzäunung, eingerichtet werden, welche die land- bzw. agroforstwirtschaftlichen Flächen von den Weiden der Rinder und Schafe trennt. Eine große Herausforderung, die wir zumindest für den Moment geschafft haben: im Moment können weder die Rinder noch die Schafe zu den Gemüsefeldern durchbrechen.
Des Weiteren fangen wir an, weitere Abzäunungen auf der linken Hälfte der Plantage zu errichten, damit wir sie während der Trockenzeit für die Tiere öffnen können. Es geht vor allem um die Hänge zum Tal runter, einen Teil des Tals, den die Tiere besonders in der heißen Zeit aufgrund des Schattens unter den Bäumen des Buschs und unserer Obstbäume sehr schätzen. Aber auch einige Bereiche der "anderen Seite", wo der Boden für Landwirtschaft zu felsig ist, aber immer noch genug Gräser als Futter wachsen.
Zum einen erlabut uns das also mehr Tiere zu halten, zum anderen reichert ihre Passage diese Teile der Plantage mit ihrem Dung an. Ja, das ist ein Ansatz mit einer sehr langen Perspektive, doch das heißt: JETZT anfangen.
